Kindeswohl & Kindesschutz

Kindes-
wohl


Aktiv gegen Gewalt und für eine Kultur der Grenzachtung

 

Kinder und Jugendliche sollen sich in den Gruppen und Veranstaltungen des EC Friedenshof Kassel wohl und sicher fühlen. Der Schutz des körperlichen, geistigen und seelischen Wohls aller jungen Menschen ist Ziel allen Handelns der ehrenamtlich Mitarbeitenden. Darum geht es beim Kindeswohl und Kindesschutz im EC Friedenshof Kassel.



Wie geschieht Kindesschutz im Friedenshof?


Als EC Friedenshof Kassel gehören wir zum EC-Landesverband Hessen-Nassau (ECHN). Dieser hat gemeinsam mit dem EC-West ein Schutzkonzept welches als Grundlage unserer Arbeit dient.

Dabei wird der Fokus nicht nur auf Krisenintervention und Nachsorge gelegt, sondern besonderer Wert auf die Prävention durch Schulung und Sensibilisierung der ehrenamtlich Mitarbeitenden. Diese werden in dem wichtigen Thema Kindeswohl und Kindesschutz geschult und begleitet, damit junge Menschen sich sicher in ihrer Persönlichkeit entfalten können.

Ziel

Das Ziel unser EC-Arbeit ist es, junge Menschen zu prägenden Persönlichkeiten zu bilden: selbstbestimmt, eigenverantwortlich und gemeinschaftsfähig.

Christliche Kinder- und Jugendarbeit mit diesem Ziel lebt von Beziehungen: zwischen Menschen und mit Gott. In diesen Beziehungen bestehen persönliche Nähe, Gemeinschaft und Vertrauen. Junge Menschen sind in unseren Angeboten Teilnehmende und Mitarbeitende. Grundvoraussetzung für unsere EC-Arbeit ist, dass diese jungen Menschen in der Arbeit mit ihnen und für sie

  • geschützt sind,
  • die Entwicklung ihrer Persönlichkeit gefördert wird und
  • dass ihnen „safe spaces“ ermöglicht werden.

Werte

Wir respektieren die Persönlichkeit und Würde von Kindern und Jugendlichen.
Wir glauben, dass Gott Menschen liebt und sich ihnen zuwendet. Die uns gebotene Nächstenliebe ist mit Gewalt unvereinbar.

Das beinhaltet

  • Wertschätzung für Einzelne unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion,
  • unseren Glauben daran, dass jeder Mensch als Bild Gottes von ihm geliebt und bedingungslos angenommen ist,
  • eine hohe Verantwortung, denn uns werden Kinder und Jugendliche anvertraut,
  • echte Zuwendung zum Nächsten, Dienen und Selbstbeherrschung,
  • eine positive und aktive Vorbildfunktion,
  • den Schutz der Schwachen.

Alle haben das Recht, sich darauf zu verlassen.

Aufgaben

Schutz vor Gewalt in Organisationen hat zwei Aufgaben:

  • Die Risikoanalyse prüft, was Grenzverletzungen, Übergriffe und Missbrauch in unseren ECs ermöglicht oder begünstigt.
  • Schutzkonzepte beinhalten konkrete organisatorische und pädagogische Schutzmaßnahmen, um Vorfälle zu verhindern, Täterinnen/Täter auszuschließen und zu klären, was wir bei Vorfällen tun.

Schutzkonzepte beinhalten drei Perspektiven:

  • Prävention: Bewusstsein für Notwendigkeit von Maßnahmen zum Verhindern von (sexualisierter) Gewalt
  • Intervention: angemessenes Eingreifen bei einemVorfall
  • Aufarbeitung: Maßnahmen für umfassende Aufarbeitung von Vorfällen (mit Einzelpersonen, aber auch mit ECs/Gemeinden)

Diese und weitere Informationen können auf der Webseite des ECHN eingesehen werden.

Solltest du grenzüberschreitendes Verhalten beobachtet haben, bitten wir dich inständig, dich an die Gruppenleitung, den EC-Vorstand, die Gemeindeleitung oder an unsere Ansprechpartnerin für das Kindeswohl zu wenden. Unsere Gemeinde ist nur dann ein sicherer Ort, wenn wir alle mit aufpassen.



ANSPRECHPARTNERIN


Bei allen Fragen zum Kindeswohl oder bei Verdachtsfällen steht dir eine fachlich qualifizierte Ansprechpartnerin außerhalb der Leitungsebenen zur Verfügung. Selbstverständlich kannst du dich auch jederzeit an die Gemeindeleitung oder den EC-Vorstand wenden.


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